Beschleunigungssensor

Detektion reagiert auf:

  • Körperschall
  • Lage / Neigung
  • Bewegung
 

Ausführungen in drei Variationen:                                                                     

  • Im Ring ( über Systemkabel)

  • Kabellos (über Funk)

  • Autark (Ausgangskontakte)

 

 

Einsatz

Der Beschleunigungssensor oder auch Punktsensor genannt kommt bei Zaunsystemen (z.B. Stahlgitterzaun, Streckmetall, Gittermatten) Mauerkronen, Fenstergittern, Panzerglas oder Polykarbonat  zum Einsatz.

Auch unter erschwerten Temperaturbereichen von -35°C bis + 85°C kann der Sensor ohne Probleme betrieben werden.

Detektionsbedingungen

Der Beschleunigungssensor kann folgende Einbruchs-/Ausbruchsversuche sehr gut erkennen und alarmieren:

  • Gewaltsames Durchtrennen der Zaunanlage, Tore oder andere Barrieren mit unterschiedlichen Hilfsmitteln.
  • Den Versuch die Barriere durch Klettern zu überwinden.
  • Das Übersteigen durch eine Leiter, die im direkten Kontakt mit der Barriere steht.

Benötigte Komponenten

Ein System besteht aus folgenden Systembausteinen:

  • Punktsensor mit drei Sensorelementen (3D)                                                                                             Eine Änderung kann in allen Achsen (Neigung, Körperschall, Lage) erfasst und an die Auswerteeinheit gemeldet werden. 
  • Auswerteeinheit                                                                                                                                                Die Auswerteinheiten arbeiten entweder vernetzt oder standalone. Die gemeldeten Ereignisse der Sensoren werden hier gemäß dem eingestellten Parameter weiter verarbeitet.
  • Zentraleinheit                                                                                                                                               Die weitere Verarbeitung der einzelenen Auswerteeinheiten übernimmt die Zentraleinheit. Schnittstellen zu anderen Gewerken (z.B. Managementsysteme) werden mit der Zentraleinheit gekoppelt. 

Montagearten

Die Sensoren werden mit den notwendigen Abständen (ca. 7,50 in jede Richtung) an der Barriere befestigt. Diese kann entweder direkt z.B. am Zaun oder verdeckt z.B. in den Pfosten erfolgen.

Die Verbindung der einzelnen Sensoren erfolgt über ein Systemkabel oder kabellos mit einem speziellen Funksensor. Bei der Funkvariante ist zu beachten, dass ausgebildetes Fachpersonal vorher die Eignung der Sensoren für das entsprechende Objekt überprüft. Bei Justizanstalten oder forensischen Kliniken sollte auf Grund der erhöhten Sicherheitsanforderung auf die Funkvariante verzichtet werden.

Schnittstellen

Es wurden bereits viele Protokolle namenhafter Hersteller von Managemensystemen etc. als Schnittstelle realisiert.

  • BIS von BOSCH
  • Gemos von ElaSoft
  • WinGuard von Advancis
  • Saturn Kreuzschiene von Funkwerk
  • IPS von Securiton 
  • etc.
 

Kontakte stehen bei allen Systemen als Wechselkontakte zur Verfügung. Da bei grösseren Anlagen die Errichtung somit wesentlich länger dauert und damit teurer wird, besteht natürlich auch die Möglichkeit der datentechnischen Anbindung an Fremdsysteme. 

Grundsätzlich stehen folgende Anbindung zur Verfügung:

  • Potentialfreie Kontakte (z.B. für kleinere Anlagen)
  • Serielle Schnittstelle R232 und RS485
  • Proprietäres Protokoll über TCPIP 
  • OPC-Server über TCPIP